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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Niestetal e.V. findest du hier .
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Wachführerlehrgang vom 06. - 08.03.2015 - Vom 06. - 08.03.2015 fand in der Bundesgeschäftsstelle der DLRG in Bad Nenndorf die Ausbildung zum Wachführer statt. Von der DLRG Niestetal nahm Jasmin Fromm an dem Lehrgang teil.
Voraussetzungen zum Wachführer - Um daran teilzunehmen muss man verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Neben dem Besitz eines aktuellen Rettungsschwimmabzeichens Silber muss die Fachausbildung Wasserrettungsdienst, ein BOS-Funklehrgang, ein Führungslehrerlehrgang sowie Erfahrungen im Wasserrettungsdienst nachgewiesen werden.
Mit viel Vorfreude ging es am Freitag für Jasmin nach Bad Nenndorf, denn was genau die 16 Teilnehmer an diesem Wochenende erwarten sollte, erfuhren sie erst am Abend. Die DLRG betreibt derzeit 86 zentral verwaltete Stationen an der deutschen Nord- und Ostsee. Dazu kommen noch Stationen die von den ortsansässigen Ortsgruppen geleitet werden, sowie unzählige Stationen an Flüssen und Seen in ganz Deutschland. Es gibt also sehr vielfältige Einsatzgebiete für Rettungsschwimmer in Deutschland.
Das Lehrgangsziel - Ziel dieses Lehrgangs ist es, Rettungsschwimmer auszubilden, damit sie am Ende eine Wasserrettungsstation (an der Küste oder an Binnengewässern) selbständig leiten können. Dabei stellen sich dem Wachführer viele Fragen und Aufgaben: Wie groß ist mein Einsatzgebiet und wie viele Personen stehen mir dazu zur Verfügung bzw. wie setze ich sie ein? Wo sind meine Einsatzkräfte untergebracht und wie sieht es mit Verpflegung aus? Was für ein Gebiet bewachen wir hier (Strand, See, Fluss…) und welche Personengruppen halten sich dort auf (Familien mit Kindern, erfahrene Schwimmer, Wassersportler…)? Welche rechtlichen und versicherungstechnischen Fragen sind zu beachten? Wie ist das Vorgehen im Einsatz? Was sind meine Aufgaben? Alle diese grundlegenden Fragen muss sich der Wachführer vor, während und nach seinem Dienste stellen.
Der Ablauf - Damit die große Menge an Informationen geschafft werden konnte, gab es einen Zeitplan der das ganze Wochenende über streng eingehalten wurde. Dabei versuchten die 3 Ausbilder und ihre 3 Ausbilderanwärter den Unterricht so spannend wie möglich zu gestalten, wofür sie am Ende sehr viel Lob erhielten. Wer bisher dachte, dass Lehrgänge immer trocken und langweilig seien müssen, der wurde spätestens beim Planspiel überrascht. Denn statt einfach nur einen ausgedruckten Lageplan und die Beschreibung einer Einsatzsituation zu bekommen, wurden Spielzeugkisten heraus geholt. In den letzten Jahren hat es sich immer wieder bewährt die Situationen so realistisch wie möglich darzustellen und so wurde mit Playmobil ein Planspiel erzeugt. Ganze Strandabschnitte mit Buhnen, Seebrücke, Sandbänken, DLRG-Stationen und Badegästen können so dargestellt werden.
Die Aufgabe der Lehrgangsteilnehmer - Aufgabe der Lehrgangsteilnehmer war es dann Gefahrensituationen zu erkennen, Einsatzabläufe zu erklären und auf veränderte Situationen zu reagieren. Am Ende des Wochenendes gab es dann eine theoretische und praktische Prüfung die alle 16 Teilnehmer erfolgreich absolvierten.
Und wie geht es weiter? Im Mai geht es dann für alle Teilnehmer zum nächsten Lehrgang nach Wangerooge, dort werden sie zum Ausbilder Wasserrettungsdienst ausgebildet und bereits eine Fachausbildung mitgestalten.
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